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       I. Orientierungsarbeiten Jahrgangsstufe 2
 

                 Mittwoch, 08.05.2019: Deutsch-Richtig schreiben

1.was sind Orientierungsarbeiten?
  
Bei den Orientierungsarbeiten handelt es sich um einen standardisierten Test, der in allen 2. Jahrgangsstufen
   in Bayern im Fach Deutsch für den Bereich „Richtig schreiben“ durchgeführt wird.
   Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus ist der Auftraggeber für die Orientierungsarbeiten.


2. Wozu werden Orientierungsarbeiten geschrieben?
   Die Orientierungsarbeiten überprüfen Kompetenzen, die in einem längeren Zeitraum erworben wurden und geben
   eine objektive Rückmeldung über den Lernstand der Schülerinnen und Schüler der 2. Jahrgangsstufe im Bereich „Richtig schreiben“.


3. Wann finden die Vergleichsarbeiten statt und wie lange dauern sie?
   Die Orientierungsarbeiten in der Jahrgangsstufe 2 finden jährlich im Frühjahr statt. 


4. Muss mein Kind an den Orientierungsarbeiten teilnehmen?
   Die Teilnahme an den Orientierungsarbeiten ist für alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 verpflichtend.


5. Werden die Orientierungsarbeiten benotet?
   Die Orientierungsarbeiten werden nicht benotet, da es in erster Linie um eine Rückmeldung für die Lehrkräfte geht,
   inwieweit Schülerinnen und Schüler bestimmte Fähigkeiten bereits erworben haben.


6. Wie werden die Aufgaben der Orientierungsarbeiten entwickelt?
   Die Aufgaben der Orientierungsarbeiten beziehen sich in der Regel nicht auf die direkt in den vorangegangenen Unterrichtsstunden
   behandelten Inhalte. Stattdessen werden Fähigkeiten geprüft, die in einem längeren Zeitraum im Unterricht erworben wurden.
   Der Test orientiert sich am Lehrplan für die bayerische Grundschule.
   Unter Berücksichtigung der Lehrplaninhalte erstellt eine Gruppe erfahrener Lehrkräfte in Zusammenarbeit mit Fachdidaktikern verschiedener
   Universitäten die Testaufgaben. Diese werden in einer Stichprobe an 100 Schulen mit insgesamt rund 2500 Schülerinnen und Schülern vorab erprobt.
   Dabei wird die Güte der Aufgaben überprüft sowie deren Schwierigkeitsgrad und Anforderungsprofil nach wissenschaftlichen Kriterien bestimmt.


Nähere Informationen finden Sie hier:

Quelle: http://www.isb.bayern.de/grundschule/vergleichsarbeiten/

 

 

I.  Vergleichsarbeiten Jahrgangsstufe 3 

Mittwoch, 08.05.2019   (Deutsch I: Lesen)
 
Freitag,     10.05.2019   (Deutsch II: Sprache und Sprachgebrauch untersuchen)

Dienstag, 14.05.2018    (Mathematik: Größen und Messen; Raum und Form) 
 

1.    Was ist VERA?

Der Name VERA steht für Vergleichsarbeiten in der 3. Jahrgangsstufe (VERA-3). Vergleichsarbeiten sind schriftliche Arbeiten
in Form von Tests, die flächendeckend und jahrgangsbezogen untersuchen, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler
zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben. Flächendeckend bedeutet in diesem Zusammenhang, dass mit VERA der Lernstand
in den dritten Klassen aller allgemeinbildenden Schulen und Klassen in Deutschland verpflichtend erfasst wird.
In einigen Ländern werden die VERA-Tests nicht als Vergleichsarbeiten, sondern als „Lernstandserhebungen“ (Hessen, NRW),
„KERMIT - Kompetenzen ermitteln“ (Hamburg) oder "Kompetenztests" (Sachsen, Thüringen) bezeichnet. Seit 2010 nehmen
auch Südtirol und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens an VERA‑3 teil.

2.    Welche Fächer werden in VERA getestet?

Die Länder haben sich darauf geeinigt, dass VERA in der dritten Jahrgangsstufe in mindestens einem der Fächer Deutsch bzw.
Mathematik obligatorisch durchgeführt wird. Wird das Fach Deutsch in einem Jahr getestet, dann mindestens im Kompetenzbereich
Lesen
. Weitere mögliche Kompetenzbereiche im Fach Deutsch sind Zuhören, Orthografie oder Sprache und Sprachgebrauch untersuchen.
Es ist vorgesehen, dass zukünftig auch das Schreiben im Rahmen von VERA-3 optional getestet wird.
Im Fach Mathematik werden zwei von fünf möglichen inhaltlichen Kompetenzbereichen (z. B. Zahlen und Operationen und Daten, Häufigkeit
und Wahrscheinlichkeit)
getestet. Welche beiden Bereiche dies sind, wird vor jedem Testdurchgang von den Ländern gemeinsam mit dem IQB festgelegt.

3.    Welche Ziele werden mit VERA verfolgt?

Die Durchführung landesweiter Vergleichsarbeiten in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland ist Teil der 2006 verabschiedeten
Gesamtstrategie der Kultusministerkonferenz zum Bildungsmonitoring. Mit der Überarbeitung der Gesamtstrategie 2015 wurde die Bedeutung
von VERA im Rahmen einer Qualitätssicherung auf Ebene der Schulen gesichert. Mit dem Bildungsmonitoring ist das Ziel verbunden,
die Kompetenzorientierung im Bildungssystem zu stärken. An die Stelle der Frage, welche Inhalte in einem Fach zu unterrichten sind,
soll die Frage treten, welche Kompetenzen Schülerinnen und Schüler in diesem Fach bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Schullaufbahn
erreicht haben sollen. Von dieser Fokussierung erhofft man sich einen Unterricht, in dem anstelle von trägem Wissen, das Schülerinnen und Schüler
nur zur Beantwortung von eng begrenzten und bekannten Aufgabenstellungen abrufen können, vernetztes Wissen entwickelt wird, das zur Bewältigung
vielfältiger Probleme angewendet werden kann. Dabei handelt es sich um einen sehr ambitionierten fachdidaktischen und pädagogischen Anspruch,
bei dessen Einlösung Tests und Leistungsrückmeldungen nur eine unterstützende Funktion für Lehrerinnen und Lehrer haben können.

Beispielaufgaben sind zu finden bei   http://www.iqb.hu-berlin.de/vera

 

In einem speziellen Elternbrief werden Sie rechtzeitig weitere Informationen erhalten.